Konzerte im Radio

Konzerte

Montag 01:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Tonart

Klassik Moderation: Haino Rindler Der Begriff Pastorale meint meistens ein Instrumentalstück im 3er Takt, häufig findet man einen Bordun im Bass. Für die Menschen der Barockzeit war diese Musik das sichere Zeichen, dass das Weihnachtsfest bevorsteht. In Italien zogen die so genannten Piffari herum, eine Gruppe von Musikern, die mit Flöten und Sackpfeifen aufspielten und die Adventszeit musikalisch begleiteten - nicht immer zum Vergnügen der empfindsamsten Zeitgenossen, denn ihre Musik war laut und robust. Die Blockflötistin Dorothee Oberlinger hat mit ihrem Ensemble 1700 ein Album aufgenommen, das diese weihnachtliche Volkstradition mit Weihnachtskonzerten verschiedener Komponisten wie Antonio Vivaldi oder Alessandro Scarlatti verbindet. Inwiefern passt die Volksmusik zur weihnachtliche "Kunstmusik", und in welchen Zusammenhängen fand sie statt, darüber spricht Dorothee Oberlinger in der Tonart Klassik. Vor 200 Jahren erblickte einer der wichtigsten französischen Komponisten das Licht der Welt: Cesar Franck. Zu seinen berühmten Werken gehören die Variationen für Klavier und Orchester, die Sie als Konzertmitschnitt aus dem Musikarchiv von Deutschlandfunk Kultur mit Vladimir Ashkenazy am Pult des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin erleben können.

Montag 19:00 Uhr HR1

hr1 Live Lounge

Moderation: Tommy Stärker Immer montags wird das Radio zur Livebühne. Vom intimen Unplugged-Moment über Mitschnitte der hr1-Live Lounge bis zum Stadion-Event legendärer Popstars. Heute mit: George Harrison, Fleetwood Mac, Grateful Dead, Little Richard und Whitney Houston.

Montag 20:00 Uhr NDR kultur

Das Konzert

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2022 Mythos Mozart-Geige: Mozart privat Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett D-Dur KV 593 Klavierquartett g-Moll KV 478 sowie Briefe und Anekdoten von und über Mozart Emmanuel Tjeknavorian, Mozart-Geige Benedict Mitterbauer, Viola Kit Armstrong, Klavier Armida Quartett Streichquartett August Zirner, Lesung Aufzeichnung vom 16.07.2022 in der Festspielscheune Urlichshusen 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter Das Konzert

Montag 20:00 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR Konzert

Ausgewählte Livemitschnitte und populäre Konzerte mit Künstlern aus Rock, Pop, Folk und Jazz

Montag 20:00 Uhr rbb Kultur

rbbKultur Radiokonzert

Kristjan Järvi dirigiert den Rundfunkchor und das RundfunkSinfonieorchester Berlin Konzertaufnahme vom 15.04.2008 in der Berliner Philharmonie Carl Nielsen: Helios, op. 17 Alexander Skrjabin: Prométhée, le poème du feu, op. 60 Alexander Toradze, Klavier Maurice Ravel: Daphnis et Chloé

Montag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

In Concert

Funkhauskonzert Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur Zelia Fonseca Trio Moderation: Carsten Beyer

Montag 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Konzert aus London

London Symphony Orchestra Simon Rattle, Dirigent Anonymous God Save the Queen Daniel Kidane Sun Poem Frank Bridge Rhapsodie "Enter Spring" Edward Elgar Sinfonie Nr. 2 Es-Dur op. 63 Aufnahme vom 11. September 2022 aus der Barbican Hall in London (Übernahme hr2 Kultur)

Montag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Sebastian Wellendorf Zum 100. Geburtstag von Dave Brubeck WDR Big Band - Unsquare Jazz Dave Brubeck zählt bis heute zu den bekanntesten Vertretern des Modern Jazz. Als Bandleader und Pianist versuchte er schon in den Sechzigern Jahren Jazz mit europäischer Konzertmusik zusammenzuführen. Dave Brubeck zählte mit seiner Combo zu den erfolgreichsten Künstlern seiner Zeit, sein Album "Time Out" von 1959 verkaufte sich millionenfach. Zusammen mit seinem Quartett, zu dem auch der herausragende Saxofonist und Komponist Paul Desmond gehörte, hat er der Nachwelt viele "Evergreens" hinterlassen, darunter Titel wie "Take Five" oder "Blue Rondo à la Turk". Die reduzierten und lässigen Melodien waren Brubecks Markenzeichen, ebenso das raffinierte Spiel mit ungeraden Rhythmen. Am 5. Dezember jährt sich Brubecks Todestag zum zehnten Mal - am Tag vor seinem Geburtstag. Grund genug, den Cool Jazz à la Brubeck auch mal im selten gehörten Big Band-Kontext zu präsentieren, die Arrangements stammen von Stefan Pfeifer-Galilea. WDR Big Band, Arrangement und Leitung: Stefan Pfeifer-Galilea Aufnahme aus dem Kölner Funkhaus

Montag 20:05 Uhr BR-Klassik

BR-KLASSIK - Konzertabend

Zum 200. Geburtstag des Komponisten César Franck César Franck: "Psyché" (Orchestre National du Lyon: Emmanuel Krivine); Sinfonische Variationen fis-Moll (Jean-Yves Thibaudet, Klavier; Orchestre de la Suisse Romande: Charles Dutoit); "Le chasseur maudit" (Orchestre Philharmonique Royal de Liège: François-Xavier Roth) Einer der großen Jubilare des Jahres 2022 ist César Franck, französischer Komponist und Organist, Sohn deutschstämmiger Eltern, am 10. Dezember 1822 im belgischen Lüttich geboren. Zwar wurde Franck vom Vater zunächst als pianistisches Wunderkind protegiert, die erhoffte Virtuosenlaufbahn gab er aber bald auf. Als Komponist allerdings war Franck ein ausgesprochener Spätentwickler, anerkannt zu Lebzeiten eigentlich nur in seinem Schülerkreis, der "Bande à Franck" um Vincent d"Indy, Ernest Chausson, Henri Duparc, Louis Vierne, Charles Tournemire und Guillaume Lekeu. Berühmt wurde Franck als Organist - die Königin der Instrumente mit ihrer Register-Vielfalt wurde auch kompositorisch zu seiner hauptsächlichen Inspirationsquelle. Von Beethoven kommend, wurde Franck durch Einflüsse von Berlioz, Liszt und der französischen Wagner-Rezeption zum Vorläufer des Impressionismus. Bei seiner Liebe zur Orgel verwundert es nicht, dass in Francks OEuvre vor allem Sakralmusik dominiert; Höhepunkt in diesem Genre ist sein monumentales Oratorium "Les Béatitudes - Die Seligpreisungen". Zum 200. Geburtstag von César Franck sendet BR-KLASSIK in dieser Woche einige Kostproben seiner so formstrengen wie klangsinnlichen Musik, beginnend im Konzertabend am Montag (20.05) mit zwei seiner besten Tondichtungen: Während die Suite "Psyché" über das mythologische Liebespaar Amor und Psyche lyrische Töne anschlägt, kommt "Le chasseur maudit" über einen verfluchten Jäger entsprechend wild daher. Dazwischen stehen die kunstvollen Symphonischen Variationen mit Soloklavier aus Francks Reifezeit. Dem runden Geburtstag des Komponisten ist auch das Musik-Feature von Klaus Meyer am Freitag (19.05) gewidmet, das am Samstag (14.05), dem eigentlichen Geburtstag, wiederholt wird. An diesem 10. Dezember steht auch die Sendung "On stage" (15.05) ganz im Zeichen von César Franck: Junge Interpreten musizieren u.a. seine berühmte Violinsonate und sein exquisites Klavierquintett. Die Symphonische Matinée am dritten Advents-Sonntag (10.05) schließlich bringt in Aufnahmen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks neben dem von Gabriel Pierné orchestrierten, mystischen Klavierwerk "Prélude, choral et fugue" Francks einzige, zyklisch angelegte Symphonie in d-Moll - und dazwischen Werke seiner wichtigsten Schüler Vincent d"Indy und Ernest Chausson.

Montag 20:05 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Alte Kirche Fautenbach Aris Quartett: Anna Katharina Wildermuth, Noémi Zipperling (Violine) Caspar Vinzens (Viola) Lukas Sieber (Violoncello) Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett C-Dur KV 465 "Dissonanzenquartett" Erwin Schulhoff: 5 Stücke für Streichquartett op. 14 Friedrich Smetana: Streichquartett Nr. 1 e-Moll "Aus meinem Leben" (Konzert vom 16. Oktober 2022 in der Alten Kirche Fautenbach) anschließend: Neue CDs Hélène de Montgeroult: Études Clare Hammond (Klavier) BIS-2603 Antonio Vivaldi: Concerti per violino X "Intorno a Pisendel" Le Concert de la Loge Violine und Leitung: Julien Chauvin Naïve OP 7546 Georg Philipp Telemann: Recorder Sonatas Dan Laurin (Blockflöte) Anna Paradiso (Cembalo) Mats Olofsson (Violoncello) BIS-2555 2009 in Frankfurt am Main gegründet, spielt das Aris Quartett, zu dessen wichtigsten Mentoren Günter Pichler (Alban Berg Quartett) zählt, bis heute in unveränderter Besetzung. Der Erfolg des Ensembles kommt nicht von ungefähr: Mit zahlreichen 1. Preisen bei renommierten Wettbewerben gelingt dem Aris Quartett schnell der internationale Durchbruch. Für sein Konzert in der Alten Kirche Fautbach haben sie Werke von Mozart, Schulhoff und Smetana ausgewählt.

Montag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Musik-Panorama

2. Raderbergkonzert 2022/23 Gespiegelte Romantik? Robert Schumann Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 a-Moll, op. 105 Richard Wagner Vorspiel und Liebestod aus "Tristan und Isolde" (arr. Fazil Say) Fazil Say "Mount Ida". Sonate für Violine und Klavier Nr. 2, op. 82 ("Kaz Dagi") Albert Dietrich, Robert Schumann, Johannes Brahms F.A.E. - Sonate für Violine und Klavier Friedemann Eichhorn, Violine Fazil Say, Klavier Aufnahme vom 15.11.2022 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln Am Mikrofon: Norbert Hornig Um Musik der Romantik für Violine und Klavier kreist dieses Programm. Robert Schumanns Violinsonate Nr. 1 ist ein leidenschaftliches Werk von zuweilen beunruhigendem, spukhaftem Charakter. Aber es ist auch durchzogen von lyrischen Passagen, die süß und lieblich verfangen. In Vorspiel und Liebestod aus dem Musikdrama "Tristan und Isolde" treibt Richard Wagner romantisches Empfinden bis zum Wahnsinn. Der Pianist Fazil Say, der immer mehr auch als Komponist von sich reden macht, zeigt mit seiner Bearbeitung, dass diese Musik auch in reduzierter Besetzung ekstatisch wirkt. Seine Violinsonate Nr. 2 entstand für den Geiger des Konzerts: Friedemann Eichhorn. Das Werk thematisiert das Desaster der Umweltzerstörung, sehr beeindruckend im 2. Satz "Wounded Bird" mit Imitationen von Vogelstimmen auf der Violine. "Frei, aber einsam" war der künstlerische Wahlspruch des Geigers Joseph Joachim. Als dieser 1853 zu einem Konzertauftritt nach Düsseldorf kam, begrüßten ihn Robert Schumann, Albert Dietrich und Johannes Brahms mit einem Gemeinschaftswerk, der F.A.E.-Sonate.

Sonntag Dienstag

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